Vita

Ich wurde 1975 in Freiburg geboren. Als Jugendliche fand ich meine Leidenschaft in der Ölmalerei und zeigte meine ersten Gemälde im Rahmen einer Vernissage.

Inzwischen bin glücklich verheiratet und habe eine Tochter.

In meinem eigentlichen Beruf als Erzieherin kamen mir immer wieder Ideen wie ich die Kinder in ihrem Tun und Handeln, ihrer Art und Weise kreativ bestärken kann. Das eigene ich zum Ausdruck zu bringen, empfinde ich als eines der wichtigsten Ziele überhaupt. "Ob das ein malendes Kind ist, oder aber ein alter Mann der seinen Traum im bepflanzen eines Gartens gefunden hat"

Einen Moment mit der Kamera festzuhalten ist für mich zu einem Zweitberuf geworden. Das Fotografieren läßt es zu sich auf Menschen und neue Themengebiete einzulassen, wie es sonst niemals möglich wäre.

Nach und nach wurde das Fotografieren in den Vordergrund gesetzt und langsam entwickelte sich mein eigener Stil, meine Handschrift.

Seit ich eine kleine Tochter habe fotografiere ich in meiner Freizeit mehr denn je.

Nicht nur die Porträts sollen eine besondere Emotionalität vermitteln, sonder auch die Art und Weise wie die Menschen und ihre Persönlichkeit dargestellt werden.

Ein lachender Clown vor seinem Zirkuszelt, ein Mädchen auf einer großen Wiese mit geflochtenem Löwenzahnkranz, ein kleines Mädchen unterwegs auf einem Steckenpferd.

Viele Fotografien sind in der Natur entstanden und sollen durch die Weite, die dadurch hervorgerufen wird, Platz zum Nachdenken entstehen lassen.

In meiner ersten Vernissage zeigte ich Fotografien mit Streetcharakter. Die Auseinandersetzung mit Menschen in der Großstadt. Das "auf und ab" fahren einer Rolltreppe, ein kleiner Junge in die Ferne blickend, eine U-Bahn mit aussteigenden Menschen, die alle das Gleiche zu tun scheinen und sich doch durch ihre Verschiedenheit abzeichnen.

Das Fotografieren ermöglicht mir für einen kurzen Augenblick einen Einblick in eine andere Welt.

Ich sehe aus meinen Augen und halte fest was ich nicht in Worten beschreiben kann.

Mein Gegenüber ist ausschlaggebend für das Resultat.

Bevor ich fotografiere habe ich immer eine Vorstellung, ein Bild im Kopf wie ich meine Arbeit zum Ausdruck bringen möchte, manchmal sehe ich ein Motiv und lasse mich dann auf eine neue Situation ein. Das Foto entsteht dann in diesem Augenblick ohne jegliche Vorbereitung. Deshalb wird das Fotografieren auch niemals langweilig werden.


Silke Berg